Cool Down nach dem Sport - es lohnt sich (2)

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Nicht viel anders verhält es sich mit dem Cool Down: Es geht auch ohne, aber eben nicht so gut. Wer nach hoher Belastung quasi direkt in den Ruhezustand wechselt, bei dem entspannen sich zwar die Muskeln, doch das Herz pumpt noch weiter auf Hochtouren. Die Folge: Das Blut sammelt sich in den beanspruchten Muskelpartien, während der Rest des Körpers (auch das Gehirn) unterversorgt ist. Die Folge können Koordinationsschwierigkeiten oder Schwindelgefühle sein. Eine weitere Analogie zum Aufwärmen: Die Körpertemperatur verändert sich nur sehr behutsam.

Cool Down kann auch muskulären Problemen vorbeugen

Wer sich dagegen nach der Belastung noch einige Minuten weiterbewegt, indem er etwa locker trabt oder zumindest geht, fährt die Herzfrequenz langsam herunter und erleichtert den Abtransport von Stoffwechselendprodukten, wie etwa dem Laktat. Zudem sinkt durch das Herunterkühlen das Risiko, dass die Muskeln sich verhärten. Nicht zu unterschätzen: So wie der Körper sich beim Aufwärmen auf eine Belastung einstellen kann, bereitet das Cool Down das Nervensystem schon einmal auf die Erholung vor.

Marco Heibel

Originalartikel: netzathleten.de

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