Aber wann? Motivation im Kinder- und Jugendfußball

Stufe 3: Motivationshöhe unter Ausbildungsstand

Der Fußballtrainer baut seine Spieler auf

Jetzt wird es ernst. Es droht die Gefahr eines Austritts. Du musst sofort handeln, sonst wird das Kind oder der Jugendliche mit dem Fußballspielen aufhören oder den Verein wechseln.

Oft hat die Pubertät einen entscheidenden Anteil am Einstieg in Stufe 3. Private Dinge, wie Freundschaften oder Schule, treten in den Vordergrund. Kann es sein, dass Du die Stufe 2 bei diesem Kind nicht erkannt hast? Auch hier ist es möglich, dass ein Spieler Stufen übersprungen hat oder zurückgefallen ist.

Maßnahmen: Sofortiges Einzelgespräch! Binde das Kind oder den Jugendlichen in Tätigkeiten ein, übertrage Verantwortung. Der Spieler soll Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten und gezielte Verbesserungen machen. Versuche durch gezielte Maßnahmen (z.B.: Sondertraining) den Spieler zu fördern. Mache dem Kind klar, wie wichtig seine Persönlichkeit für das Team ist. Bei großen privaten Problemen suche das Gespräch mit den Eltern aber denke daran: Engagement wird häufig mit "Einmischen in private Dinge" verwechselt. Durchleuchte dein Verhalten zum Kind in den letzten Wochen und Monaten, sei selbstkritisch.

Stufe 4: Sehr hohe Motivation = Sehr hoher Ausbildungsstand

Motivationsabschnitte im Fußball

Ein Traum wird wahr. Der Spieler wird hochmotiviert immer Leistungsstärker. Nur wenige Spieler erreichen in ihrem Fußball-Leben diese Stufe. Am Ende dieser Stufe sollte man sich als Trainer die Frage stellen, ob der eigene Verein für dieses Talent noch der richtige Club ist. Ein ganzes Team auf dieser Stufe und Bayern München kann sich warm anziehen.

Maßnahmen: Talente dürfen nicht versteckt werden. Mache Dir über die Zukunft des Jugendlichen Gedanken. Die Anforderungen an dein Training werden immer größer. Erfolgt jetzt keine Förderung, wird der Spieler auf Stufe 3 zurückfallen.

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